Über mich
Aufgewachsen bin ich in Landquart und Basel. Nach der Matur studierte ich Klavier bei Czeslaw Marek in Zürich und Sologesang bei Annie Weber in Basel und schloss beides mit dem Lehrdiplom ab. An den Wirkungsorten Davos und Effretikon gab ich Liederabende und hatte Gelegenheit an Kirchenkonzerten und in einem Kammermusikensemble als Sängerin mitzuwirken. Zum romantischen Lied, besonders zu Schubert, fühlte ich mich am meisten hingezogen. Höhepunkte waren für mich „Der Hirt auf dem Felsen“ von Schubert, das „Exsultate“ von Mozart und „Jauchzet Gott in allen Landen“ von Johann Sebastian Bach.
In Landquart wohnten wir mitten im Werkstattareal der Rhätischen Bahn, eine Art Biotop mit viel Kies und Trockenwiesen, mit Walderdbeeren zwischen den Geleisen und vielen seltenen Pflanzen und Blumen. Da verbrachte ich viel Zeit allein, denn meine drei Brüder waren um Jahre älter.
Im Lauf der Jahre arbeitete ich an verschiedenen Musikschulen als Klavier- und Gesangslehrerin. Als Hobby entdeckte ich das Bergsteigen. Ich war erstaunt, denn der Aufstieg auf den Piz Bernina über den Biancograt erschien mir nicht anstrengender als das Durchstehen eines Liederabends.
Unterdessen bin ich pensioniert. Über die Jahre habe ich mir einige Kenntnisse in der Floristik angeeignet, habe aber bei weitem noch nicht ausgelernt. Meine Neugier ist gross und auch die Freude.